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  1. Hölderlinturm
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  3. Hölderlins Meisterwerk ›Hälfte des Lebens‹
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Versteckten Zahlenspielen nachgehen

›Hälfte des Lebens‹ ist das siebte Gedicht in der Reihe und das erste, das keiner festen Strophenform folgt. Es ist freirhythmisch gestaltet. Damit markiert es den Übergang zwischen den vorausgegangen Gedichten, die sich an antiken Mustern orientieren, und den darauffolgenden Gedichten, die sich davon gelöst haben, was zu Hölderlins Zeit nicht unüblich war.

Übrigens
Auch hier hat Hölderlin wieder ein Zahlenspiel versteckt: Das Gedicht besteht aus 2 x 7 Versen und steht an 7. Stelle des Zyklus. ›Der Winkel von Hardt‹, das letzte Gedicht der Reihe, besteht aus 9 Versen und steht an 9. Stelle. Die drei freirhythmischen Gedichte enden darüber hinaus allesamt mit einem Adonius. Eine Hommage an die Dichterin Sappho.

Mehr zu den Zahlen in ›Hälfte des Lebens‹

Wolfram Groddeck: Zahl, Maß und Metrik in Hölderlins Gedicht ›Hälfte des Lebens‹

In: Weiterlesen. Literatur und Wissen, hrsg. von Ulrike Bergermann und Elisabeth Strowick, Bielefeld 2007