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  1. Hölderlinturm
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  3. Eine Reiseerinnerung wird zum Gedicht
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Ein Foto zum Gedicht

Für die Wanderausstellung ›Hölderlins Orte‹ hat die Fotografin Barbara Klemm eine Reisefotografie aus ihrem Archiv herausgesucht, in der sich die Landschaftsbeschreibung und Perspektive der 1. Strophe des Gedichts wiederspiegelt.

Der Nordost wehet,

Der liebste unter den Winden

Mir, weil er feurigen Geist

Und gute Fahrt verheißet den Schiffern.

Geh aber nun und grüße

Die schöne Garonne,

Und die Gärten von Bourdeaux

Dort, wo am scharfen Ufer

Hingehet der Steg und in den Strom

Tief fällt der Bach, darüber aber

Hinschauet ein edel Paar

Von Eichen und Silberpappeln

Die Garonne

Die Fotografie zeigt das Ufer der Garonne in der Nähe von Bordeaux und lenkt den Blick zugleich Richtung Horizont, in die weite Ferne, wohin auch die Schiffe aufbrechen. Sogar der Steg am Ufer taucht auf dem Bild wieder auf.